01Bauherren 02Kommunen 03Unternehmen 04Gastgeber 05Arbeiten 06Investoren 07Träger
Gestaffelte Wohnebenen aus Holz mit weißen Brüstungsbändern und begrünten Trögen, dazwischen eine rote Wand; rechts der Giebel eines Bruchsteinbaus. Im Vordergrund eine Wiese im Schatten eines alten Baumes. Der Weg unter der ersten Ebene: eine gedeckte Passage auf Holzdielen, links bepflanzte Brüstungen, rechts raumhohe Fenster der Wohnungen, darüber die vorspringenden Ebenen im Abendlicht. Der Blick aus dem Bestand heraus: zwei alte Flügel mit hellem Putz rahmen links und rechts, in der Mitte die neuen Ebenen mit weißen Brüstungen und einer dicht begrünten Wand; davor eine Wiese mit einem jungen Baum, unter der ersten Ebene wird Tischtennis gespielt.
Warum Erdgeschosse übereinander?

Weil ein Erdgeschoss alles haben kann, was darüber meist fehlt: den Boden vor der Tür, mit Hof und Garten — eigenen Lebensraum mit eigenen Wegen.

Beim höhenhaus wirken die massiven Holzböden wie Grundstücke in der Höhe. Auf ihren Ebenen hat jedes Zuhause seinen Lebensraum mit Höfen, Gärten und Wegen.

Und was auf einer Ebene liegt, lässt sich ändern. Die Holzböden tragen, der Zuschnitt folgt dem Leben.

Ein Haus aus Erdgeschossen.

Wohnprojekte in massiver Holzbauweise: Ebenen, die tragen wie Grundstücke — jede mit Hof, Garten und eigenem Weg. Vom gewachsenen Boden bis hinauf in den Bestand.

Das Prinzip

Jede Ebene ist ein Erdgeschoss.

Erdgeschosse können etwas, das sonst kein Geschoss kann: Man tritt vor die Tür und steht im Freien — Hof, Garten, ein Weg, der zum Haus gehört.

Die Ebenen aus massivem Holz wirken wie Erdgeschosse. Jedes Zuhause bekommt Höfe, Gärten und Wege; vor jedem liegt eine Gasse unter freiem Himmel.

Und was auf den Ebenen gebaut wird, bleibt veränderbar: Die Koppler des Bausystems lassen den Raum mit dem Leben der Bewohner mitgehen.

Der Boden wächst mit der Dichte: Was der Bau an Fläche belegt, gibt er als Ebene wieder her, und das Grün durchwächst ihn von unten nach oben.

Auch die unterste Ebene ist eines dieser Erdgeschosse: mit Terrassen und Gärten auf gewachsenem Boden und Einbindungen in die Nachbarschaft.

Entwicklung, Entwurf und Steuerung kommen aus einer Hand: Im Entwicklungszentrum, dem Alten Gutshof, läuft alles zusammen — von der ersten Frage bis zum Einzug.

Der Alte Gutshof in Ober-Ingelheim, Foto
Der Alte Gutshof
Das Entwicklungszentrum
Die Längsseite am Hang: links die Ebenen mit weißen Brüstungsscheiben und bepflanzten Trögen, rechts der Giebel des Bestands aus Bruchstein; im Erdgeschoss eine Terrasse vor einem roten Wandfeld, davor die Wiese.Das Haus am Hang von außen: über einem Sockel aus Bruchstein drei Ebenen mit weißen Brüstungsbändern, bepflanzten Trögen und berankten Gittern; unter der ersten Ebene ein Stellplatz, davor spielen zwei Kinder mit einem Ball.Das Haus zwischen alten Obstbäumen: drei Ebenen mit weißen Brüstungsscheiben unter einem begrünten Dach, davor ein Weg aus hellem Stein durch die Wiese.Die Ecke des Hauses neben einem Giebel aus Bruchstein: drei Ebenen mit weißen Brüstungen, über die Tröge wächst Grün bis zur nächsten Ebene; unter der untersten Ebene ein offener Durchgang.
Außen
Ein offener Platz auf der Ebene: Öffnungen in der Decke lassen Licht herein, an ihrem Rand wächst Grün herab; rechts ein bepflanztes Feld, links eine Rasenfläche eine Ebene tiefer, dahinter die Türen der Wohnungen.Ein offener Platz auf der Ebene: in der Mitte ein Baum in einem gemauerten Beet mit umlaufender Bank, ringsum weiße Brüstungen und die Wohnungen, darüber die Decke aus Brettsperrholz mit einer Öffnung zum Himmel.Ein Weg auf der Ebene: Holzdielen zwischen bepflanzten Beeten, links die Brüstung zum Hof, rechts die Wohnungen hinter hellen Wandscheiben, darüber die Decke aus Brettsperrholz.Ein breiter Weg auf der Ebene unter der Decke aus Brettsperrholz: links eine Wand aus Bruchstein mit hohen Fenstern, davor ein bepflanztes Beet mit Rankgitter, in der Mitte ein roter Wandabschnitt; rechts ein Baum, der Boden aus Holzdielen läuft weiter in die Tiefe.
Gassen und Wege
Eine überdeckte Terrasse unter der Holzdecke: zwei rote Sessel an einem runden Tisch, daneben ein Schaukelpferd; links steht die Schiebetürwand offen und gibt den Blick in den Wohnraum frei, rechts zwischen den Wandscheiben Kübelpflanzen und das Fachwerkhaus der Nachbarn.Eine Terrasse unter der auskragenden Ebene: in der Mitte ein Baum in einem Beet im Belag, rechts die raumhohe Schiebetürwand zum Wohnraum, links Sessel und ein Tischchen vor der Brüstung.Ein überdeckter Weg zwischen Stützen aus Holz: links eine Wand aus Holzlattung und eine Glastür, rechts ein blühender Garten aus Stauden und Gräsern mit einer Rasenfläche; dahinter die Ziegeldächer der Nachbarhäuser.Ein Hof auf der Ebene: in der Mitte ein Baum in einem gemauerten Beet mit roter Sitzauflage, darüber eine Öffnung zum Himmel; rechts die Schiebetürwand zum Wohnraum, links der Blick über die Dächer des Ortes.
Höfe und Gärten
Ein Wohnraum unter der weiß gestrichenen Rippendecke: links eine schwarze Liege aus Stahlrohr und Leder, rechts ein dunkles Ledersofa vor blauer Wand, dazwischen ein Glastisch auf einem Teppich; die raumhohe Schiebetürwand steht offen zur Terrasse.Ein Wohnraum unter der Rippendecke aus massivem Holz: links ein blaues Sofa vor blaugrauer Wand, dahinter eine schwarze Treppe und ein verglaster Aufzug, in der Mitte eine terrakottafarbene und rechts eine blassgrüne Wandscheibe, dazwischen Glastüren ins Freie.Ein Essplatz unter der Rippendecke aus Holz: ein ovaler Tisch mit vier Stühlen unter einer runden Leuchte; links die Schiebetürwand zur Terrasse, rechts die Fensterwand mit Blick über den Hof zu den gegenüberliegenden Wohnungen.Ein Wohnraum am Abend unter der Rippendecke aus Holz: links eine Liege aus Stahlrohr und Leder, rechts ein dunkles Sofa; hinter der schwarz gerahmten Fensterwand liegt der beleuchtete Hof mit der Backsteinwand.
Innenräume
10–150+m²privater Lebensraum draußenvom Hof bis zum Garten, Größe nach oben offen
1–3+Eingänge mit Hofmehrere Türen, auf mehreren Ebenen
2–5Ebenen hochLicht von oben durch den Hof — Bäume von unten
3Formen draußenHof · befestigter Garten · bepflanzter Garten — frei verteilt
1–3+Ebenen je Wohnungeine Wohnung kann ein Haus sein
2Verglasungendazwischen ein Raum, der innen und außen verbindet
Die Veranda eines japanischen Holzhauses: unter dem tief herabgezogenen Ziegeldach ein Gang aus Holzdielen, dahinter offene Schiebetüren, davor ein Garten aus Steinen, Moos und Kiefern.Luftbild über den Ortskern: zwischen den Ziegeldächern der Nachbarhäuser liegt ein flacher, dicht bewachsener Bau in derselben Höhe; dahinter reicht der Ort weiter bis an die bewaldeten Hänge.Dasselbe Haus aus größerer Nähe von oben: das Dach ist durchgehend bepflanzt und von Höfen durchbrochen, ringsum stehen die Nachbarhäuser des Ortskerns mit ihren Ziegeldächern.

Unsere Leistungen

Wir arbeiten, wie das Haus steht: in Ebenen.
Sie wählen den Einstieg.

Von der ersten Frage bis zum Einzug — jede mit einem Ergebnis, das für sich steht.

Warum ein Haus aus Japan?

Weil dort Haus und Außenraum eins sind: Gärten und Höfe sind Räume des Hauses. Eine Einheit, in einer fließenden Bewegung, und doch klar in private und gemeinschaftliche Bereiche gegliedert.

das höhenhaus lernt von historischem Wissen, aus der Geschichte der Moderne und unserer komplexen Gegenwart — und übersetzt sie in neue Bauweisen.

Die Zukunft können wir nicht planen. Also bauen wir Häuser, die ihr Platz lassen. Die Holzböden tragen; der Raum lässt sich ändern, wenn sich das Leben ändert.

Wir planen und steuern — gebaut wird von Betrieben, mit denen wir zusammenarbeiten. Wo Sie einsteigen und wie weit Sie gehen, entscheiden Sie von Schritt zu Schritt.

Kooperative Planung

Ihr Projekt entsteht im Dialog — und wer mit am Tisch sitzt, ist von Projekt zu Projekt verschieden: eine Gruppe, die gemeinsam baut, oder ein Bauherr mit mehreren Einheiten; eine Kommune, die verdichtet oder Bestand wieder in Gebrauch nimmt; ein Unternehmen, das für Mitarbeitende plant; ein Gastgeber, der erweitert; ein Eigentümer oder Träger, der Fläche einbringt. Jede Runde stellt ihre eigenen Fragen — das Bausystem bleibt dasselbe.

Innerhalb des Projekts wählt jeder Teilnehmer Wohnmodell, Ausbauvariante und — im Rahmen des Möglichen — die Lage im Projekt.

Wo Wünsche sich kreuzen, führen wir sie zusammen: Wir moderieren die Gruppe, ordnen Wünsche, lösen Widersprüche und führen den Prozess strukturiert zum Ziel.

Das Grundstück

Woher es kommt, ist von Projekt zu Projekt verschieden: Manchmal ist es schon da — eine Kommune, ein Eigentümer oder ein Träger bringt eine Fläche ein. Manchmal bringt die Gruppe eines mit. Und manchmal suchen wir es gemeinsam, gezielt für dieses Projekt.

Unabhängig davon suchen wir fortlaufend: in mehreren Lagen zugleich, im Gespräch mit Gemeinden und Eigentümern. Was infrage kommt, prüfen wir vorab auf Baurecht und auf die Bereitschaft der Eigentümer. Den Erwerb des Grundstücks zu koordinieren ist Teil unserer Leistung, wenn die Gruppe uns damit beauftragt: Wir bereiten die Entscheidung vor und führen die Beteiligten zusammen. Den Kaufvertrag schließen die Erwerber selbst, beim Notar. Die Wohnprojekte entwickeln wir im Rhein-Main-Gebiet und überregional.

Erwerb und Eigentum

Erworben wird auf drei Ebenen: das Grundstück, das Projekt, das eigene Zuhause.

Das Grundstück ist schon da oder wird gekauft — von der Gruppe gemeinsam, von einem Investor oder von einer Genossenschaft. Oder es bleibt, wo es ist, und wird im Erbbaurecht vergeben; so halten es Kommunen und Träger oft mit ihrem Grund.

Gebaut wird in einer erprobten Rechtsform, etwa einer Wohnungseigentümergemeinschaft, die jedem sein klar abgegrenztes Eigentum sichert.

Und das eigene Zuhause — die Wohnung, das Haus über mehrere Ebenen, die Werkstatt — lässt sich erwerben oder mieten. Beides steht im selben Haus nebeneinander.

Kosten

Weil der ganze Ablauf genau vorgeplant ist, werden Kosten, Termine und Qualitäten verlässlich steuerbar. Der Ausbau in Schichten erlaubt zudem, den eigenen Bereich einfach zu beginnen und Stück für Stück weiterzubauen — das verteilt die Kosten über die Zeit.

Neun Dinge

Neun Dinge, die das höhenhaus anders machen.

Das höhenhaus hat viele besondere Merkmale — diese neun bilden ein Netz von Alleinstellungsmerkmalen.

Ein offener Platz auf der Ebene: Öffnungen in der Decke lassen Licht herein, an ihrem Rand wächst Grün herab; rechts ein bepflanztes Feld, links eine Rasenfläche eine Ebene tiefer, dahinter die Türen der Wohnungen.
01

Das Erdgeschoss in jeder Höhe

Jede Ebene ist ein Grundstück: Hof, Garten und ein Weg vor der Tür — in jeder Höhe.

50haJeden Tag werden in Deutschland 50 Hektar neu zu Siedlung und Straße — Ziel für 2030: unter 30. Eine Ebene mehr braucht keinen neuen Hektar — eine Ebene des höhenhauses kann Lebensraum geben statt zu nehmen.Statistisches Bundesamt, Flächenstatistik · Siedlungs- und Verkehrsfläche, Durchschnitt 2021–2024
02

Dichte, die Lebensraum erzeugt

Eine Ebene mehr heißt beim höhenhaus: mehr Lebensraum für Menschen und Natur.

Der Bestandsbau aus Bruchstein mit steilem Giebel und Metalldach, links und rechts die neuen Wohnebenen mit weißen Brüstungsbändern und bepflanzten Trögen; davor ein gepflasterter Weg und die Wiese, auf der Fassade die Schatten eines Baums.
03

Der Bestand mit neuer Aufgabe

Was steht, kann bleiben — und übernimmt Zugang, Treppe, Nebenräume.

11,7%der Menschen in Deutschland leben in überbelegten Wohnungen — 2020 waren es 10,2; bei Kindern ist es fast jedes fünfte. Der Grundriss, der nicht mitwächst.Statistisches Bundesamt, EU-SILC 2025
04

Der Zuschnitt zieht nach

Das Tragwerk bleibt, der Grundriss folgt dem Leben — mit vorgesehenen Kopplern.

Eine Wohnung auf einer Ebene: unter einer weissen Rippendecke gliedern farbige Wandscheiben — Terrakotta, Salbeigruen, Blaugrau — den durchgehenden Raum; in der Mitte ein Esstisch mit Stuehlen vor einer raumhohen Glaswand, rechts Glastueren zum Hof.
05

Erst der Raum, dann die Technik

Das höhenhaus ist eine Architektur: ihr Raum führt, ihre Technik dient.

27Monatebraucht ein Wohngebäude in Deutschland im Schnitt von der Genehmigung bis zur Fertigstellung — 2020 waren es 20. Im Werk gefertigt, auf dem Grundstück montiert: Die Planung des höhenhauses ist hoch koordiniert, die Baustelle ist kurz.Statistisches Bundesamt, Bautätigkeit 2025
06

Ein System

Bau und Technik werden fast vollständig im Werk vorgefertigt. Die Architektur bleibt frei.

Ein überdeckter Weg zwischen Stützen aus Holz: links eine Wand aus Holzlattung und eine Glastür, rechts ein blühender Garten aus Stauden und Gräsern mit einer Rasenfläche; dahinter die Ziegeldächer der Nachbarhäuser.
07

Das Programm steht vor dem Bau

Die Wege zum Programm sind flexibel — vor dem Bau steht es immer.

3Vorstudienfür drei Fragen: Was passt auf diese Fläche? Was geht auf diesem Betrieb? Trägt diese Gruppe dieses Grundstück? Standortstudie, Erweiterungsstudie, Projektstudie.
08

Ein Anfang, der weiterträgt

Die Standortstudie: so klein wie nötig, so tief wie gewünscht — und das Ergebnis arbeitet weiter.

Der Bau im Rohzustand: Decken und Stützen aus Brettsperrholz stehen am Bruchsteinbau, auf den Ebenen arbeiten Leute, davor die Baustelle.
09

Klare Rollen

Wir steuern und planen aus einer Hand. Gebaut wird von Betrieben, finanziert und gehalten von Ihnen oder Dritten.

Ein Höhenhaus im Schwarzwald: Das Schindeldach reicht auf der einen Seite bis zum Boden, darunter liegen die Geschosse; links führt ein Weg bergauf.

Aufnahme · ein Höhenhaus im Schwarzwald

Die Architektur

Den Namen haben wir uns geliehen.

Ein Bauernhaus am Hang, das den Boden mit hinaufnahm — und dort schon hatte, worum es hier geht.

Warum das Schwarzwaldhaus?

Weil dort Haus und Außenraum eins waren: der Hof der Bauern floss oben in das schützende Dach. Der Boden wanderte in das Haus, weil die Bedingungen des Ortes es erforderten. Die Häuser und ihre Landschaft wurden ökologische und wirtschaftliche Einheiten.

das höhenhaus lernt von historischem Wissen, aus der Geschichte der Moderne und unserer komplexen Gegenwart — und übersetzt sie in neue Bauweisen.

Die Zukunft können wir nicht planen. Also bauen wir Häuser, die ihr Platz lassen. Die Holzböden tragen; der Raum lässt sich ändern, wenn sich das Leben ändert.

Den Namen haben wir uns geliehen. Höhenhaus heißt in der Bauforschung ein Hoftyp, der seit hunderten Jahren an den Hängen des Schwarzwalds steht. Dort hatten die alten Häuser schon, was wir für das moderne Wohnen entwickelt haben: Böden über dem Gelände. Einen, auf dem sie stehen, und einen, den sie sich selbst gemacht haben.

Die ganze Geschichte lesen →

Eine Schmetterlingspuppe an einem Stengel, kurz vor dem Schlupf: Durch die durchsichtig gewordene Hülle sind die gefalteten Flügel mit ihrer orangen und schwarzen Zeichnung schon zu sehen.

Die Bandbreite

Ein Höhenhaus.
Was daraus wird, entscheiden Sie.

Acht Skalen — und jede Abstufung dazwischen.

Warum eine Puppe?

Weil im Kokon derselbe Satz Bausteine neu geordnet wird. Was die Raupe mitbringt, sind vorgefertigte Module — die Imaginalscheiben. Aus ihnen entstehen Beine, Fühler, Flügel und Augen: dieselben Teile, eine andere Ordnung, ein anderes Tier.

Beim höhenhaus ist es dasselbe Prinzip. Die richtigen Bauteile, die Vielfalt der Maße, immer dieselben Anschlüsse — und daraus wird ein Studio, eine Wohnung auf einer Ebene, ein Haus über mehrere Ebenen oder eine Werkstatt. Oder selbst ein Hotelzimmer, ein Büro, ein Schulraum. Die Ordnung entscheidet, welcher Raum entsteht.

Acht Skalen. Jedes Projekt liegt irgendwo darauf — und jede Abstufung dazwischen ist möglich.

StudioHaus über mehrere Ebenen
Zur Miete einziehenSelbst Bauherr sein
SchlüsselfertigAusbau in Eigenleistung
Eigener RückzugDichte Gemeinschaft
Im alten BestandAuf neuem Grund
StadtLand
Ein HausEin ganzes Quartier
Private BauherrengruppeInstitutioneller Bauherr

Jede Abstufung dazwischen ist möglich — und die meisten dieser Entscheidungen lassen sich später noch einmal verschieben.

Material, Grün, Technik

Mehr Natur, als vorher da war.

Drei Dinge ergeben sich hier aus der Bauweise selbst: Das Material wächst nach. Das Grün entsteht dort, wo vorher keines war. Und was geteilt wird, muss nicht vielfach vorhanden sein.

Holz, das nachwächst

Massives Holz, ergänzt um natürliche Stoffe und Glas. Seine gewachsene Zeit bleibt im fertigen Bau gegenwärtig — als Wärme, die man sieht und spürt.

Grün, wo vorher keines war

Pflanzen stehen im Boden, klettern an den Fassaden, hängen durch die offenen Ebenen. So bringt gerade das dichte Bauen Naturraum hervor — es kühlt an heißen Tagen und nimmt den Regen auf.

Geteilte Technik

Jede Einheit hat ihre eigene Lüftung und ihre eigene Wärme und Kühlung — und beide sind eingebunden in die gemeinsamen Systeme des Hauses für Energie und Wasser. So lässt sich jedes Zuhause für sich regeln, und das Haus arbeitet als Ganzes.

Ihre Nähe zum Grün

Die Fassade ist in Schichten gestaffelt: von der ganz offenen Ebene über geschützte, halboffene Bereiche bis zum ruhigsten Innenraum. Jeder findet die Stufe, die zu ihm passt — mitten im Grünen oder wohlig dahinter.

Lange jung

Weil sich Ausbau, Nutzung und Technik leicht anpassen lassen, sind spätere Veränderungen eingeplant und einzelne Teile erneuerbar, während das Ganze trägt. So bleibt das Gebäude über Generationen nutzbar.

Das Material wächst nach. Holz kommt aus dem Wald und lässt sich später wieder trennen und weiterverwenden. Das Grün wächst mit dem Haus: auf den Ebenen, an den Wegen, im Hof.

Mehr dazu unter Ökologie→

Geteilte Technik arbeitet für alle. Erzeugung, Speicher und Leitungen dienen dem ganzen Haus; in jeder Einheit sitzt ihre eigene Lüftung, daran angeschlossen. Das zahlt sich bei der Anschaffung aus und noch einmal im Betrieb.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→
Die Ecke des Hauses neben einem Giebel aus Bruchstein: drei Ebenen mit weißen Brüstungen, über die Tröge wächst Grün bis zur nächsten Ebene; unter der untersten Ebene ein offener Durchgang.

Das Leben

Wie viel Nähe Sie suchen,
bestimmen Sie selbst.

Wie das eigene Haus mit Garten — und doch alle Vorteile des Miteinanders.

Vom Studio bis zum Haus — im selben Bau

Die massiven Holzböden tragen wie der Grund selbst und nehmen die Gärten mit in die Höhe. Vom kleinen Studio bis zum großen Haus wächst jedes Zuhause dreidimensional durch die Holzebenen.

Ein Zuhause, das mitgeht

Es wächst oder gibt Raum ab. Das Bausystem erlaubt vielfältige Anpassungen — ganz wie das Leben spielt.

So nah, wie Sie möchten

Die Wege verzweigen sich wie ein Baum: breite Orte der Begegnung und stille Pfade nebeneinander. Gemeinschaft kann frei entstehen — und ebenso der Rückzug, wann immer Sie ihn suchen.

Ein Ort mit Geschichte

Sie ziehen an einen gewachsenen Ort — wo Altes und Neues sich beleben und Sie die Geschichte weiterleben.

Der offene Grund unter der ersten Ebene: helle Stützen, bepflanzte Inseln mit Bäumen, ein Kiesweg und eine Bank; im Hintergrund stehen Leute an einem Tisch.
Die eigene Terrasse unter der Holzdecke: ein Sofa, zwei Sessel und ein runder Steintisch auf den Dielen, rechts ein Olivenbäumchen im Topf; durch die geöffnete Schiebetürwand geht der Blick in den Wohnraum, über dem Platz ein Ausschnitt Himmel mit Sonnensegel.
Das Haus am Hang von außen: über einem Sockel aus Bruchstein drei Ebenen mit weißen Brüstungsbändern, bepflanzten Trögen und berankten Gittern; unter der ersten Ebene ein Stellplatz, davor spielen zwei Kinder mit einem Ball.

Wohntypen

Ein Höhenhaus trägt
sehr Verschiedenes.

Vom Studio bis zum Haus über mehrere Ebenen — auf denselben Böden.

Auf denselben Ebenen liegen unterschiedliche Zuhause — gemeinsam haben sie den Boden, auf dem sie stehen. Und weil jede Wohnung an einem Weg liegt statt an einem Treppenhaus, kann sie mehr als eine Tür haben: für ein Zimmer für die Arbeit, mit eigenem Zugang, Bereiche für Familienmitglieder, und alle erdenklichen Optionen, die dem Leben den richtigen Raum geben.

Blick aus dem Wohnraum durch eine breite Schiebetür auf die eigene Terrasse: Holzdielen, ein blühender Baum in einem bepflanzten Trog, eine niedrige Bank, ein runder Tisch und ein geflochtener Sessel; über der weißen Brüstung die Dächer des Ortes und die bewaldeten Hügel dahinter.Mikrowohnung und Studio

Kleine, kompakte Einheiten, die später wachsen oder wieder abgetrennt werden können.

Eine Wohnung auf einer Ebene: unter einer weissen Rippendecke gliedern farbige Wandscheiben — Terrakotta, Salbeigruen, Blaugrau — den durchgehenden Raum; in der Mitte ein Esstisch mit Stuehlen vor einer raumhohen Glaswand, rechts Glastueren zum Hof.Wohnung auf einer Ebene

Mit eigenem Hof oder Garten auf derselben Ebene — man tritt vor die Tür und ist im Freien.

Ein Wohnraum unter der Rippendecke aus massivem Holz: links ein blaues Sofa vor blaugrauer Wand, dahinter eine schwarze Treppe und ein verglaster Aufzug, in der Mitte eine terrakottafarbene und rechts eine blassgrüne Wandscheibe, dazwischen Glastüren ins Freie.Mehrgeschossiges Haus

In die Holzstruktur eingebettet, intern über private Treppen und auf Wunsch einen Homelift verbunden. Eingänge sind auf mehreren Ebenen möglich.

Ein Arbeitsraum auf derselben Ebene: zwei Schreibtische mit Buerostuehlen vor einer raumhohen Glaswand zum Hof, dahinter eine Backsteinfassade; rechts eine Sitzgruppe mit Ledersofa und Sessel unter einer weissen Rippendecke.Arbeiten

Atelier, Praxis, Büro, Werkstatt: Eine Einheit kann ganz Arbeitsplatz sein — auf denselben Ebenen wie das Wohnen und mit eigener Adresse am Weg. Wer nebenan wohnt, hat kurze Wege; wer zu Gast ist, kommt über den Weg direkt an die Tür.

Der gemeinschaftliche Garten zwischen den Haeusern: links im Bruchsteinbau eine offene Werkstatt mit Werkbaenken und einem Drachen, rechts ein Gemeinschaftsraum hinter geoeffneten Tueren; davor eine Wiese mit einem langen Holztisch, auf dem Drachen gebaut werden.Gemeinschaftliche Räume

Werkstatt, Küche, Atelier, ein Büro für ein paar Stunden am Tag — sie finden hier ebenso ihren Platz wie das Wohnen, oft im alten Bestand.

Ein Zuschnitt ist eine Entscheidung auf Zeit. Weil alle Typen auf demselben Boden und an denselben Wegen liegen, kann aus zwei Einheiten eine werden und aus einer zwei — während das Haus stehen bleibt.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→

Die Bauweise

Robuster moderner Holzbau
aus vorgefertigten Modulen.

Holz, das man sieht und spürt

Massives Holz, mit großer Sorgfalt gefügt — warm, fest und nachwachsend.

Gefertigt im Werk, frei in der Gestalt

Fast alles entsteht vorgefertigt im Werk — mit einer Genauigkeit, die auf der Baustelle kaum erreichbar wäre. Das hält die Kosten von Beginn an klar und lässt Ihnen doch jede gestalterische Freiheit.

Behaglich, und die Technik läuft mit

Im Winter warm, im Sommer kühl — die Technik arbeitet still im Hintergrund, und der Raum gehört ganz dem Leben.

Mehr Natur, gebaut für Generationen

Holz wächst nach, und geteilte Technik hält den Verbrauch niedrig. Das Grün durchwächst den ganzen Bau — es kühlt an heißen Tagen und nimmt den Regen auf.

Ein Stapel frisch geschnittener Nadelholzstämme, die Schnittflächen zur Kamera; auf einigen liegt Schnee. Brettsperrholz-Fertigung im Werk Fertige Elemente in der Halle Ein Verbindungsmittel aus Schichtholz, in eine Holzwand eingeschoben; die Lagen des Sperrholzes sind an der Schnittkante zu sehen. Ein Verbindungsmittel in einer Platte aus Brettsperrholz, eingehängt in einen roten Kranhaken.

Vom Stamm zur Montage.

Zwei Schichten

Eine bleibt und gibt Halt: das Tragwerk, die großen Wege, die Grundordnung des Ganzen. Die andere ist veränderbar: Wände, Ausbau, Größe und Zuschnitt der Einheiten. Verbunden werden beide durch Koppler, die wir eigens dafür entwickelt haben — genau an den Stellen, an denen Veränderung ansetzen soll.

Innen wie ein Boot

Die Wohnräume sind wie eigene, ruhige Körper in die Holzstruktur eingestellt, von ihr durch eine schützende Schicht getrennt — Schall, Kälte und Hitze bleiben draußen.

Technik im Hintergrund

Auch die Gebäudetechnik kommt vorgefertigt als Modul. Energie, Luft, Wärme und Versorgung greifen in einem gemeinschaftlich organisierten System ineinander. Was dahintersteckt, ist viel — zu sehen und zu hören ist davon fast nichts.

Zwischenräume

Wintergärten und Eingänge hinter der äußeren Verglasung liegen so geschützt zwischen außen und innen, dass die Wärme des Hauses sie durchzieht. Man tritt nicht aus dem Warmen ins Kühle.

Alt und Neu

Der alte Ort bleibt erkennbar — und auf neue Weise bewohnbar.

Der Bestandsbau aus Bruchstein mit steilem Giebel und Metalldach, links und rechts die neuen Wohnebenen mit weißen Brüstungsbändern und bepflanzten Trögen; davor ein gepflasterter Weg und die Wiese, auf der Fassade die Schatten eines Baums.

Ein neuer Bau beginnt meist nicht auf neutralem Grund. Der Ort ist schon da — mit seinen Wegen, Mauern, Höfen und allem, was Menschen über die Zeit in ihn hineingelebt haben. Die neue Bauweise knüpft daran an, statt darüber hinwegzugehen.

Das Alte und das Neue teilen sich die Aufgaben. Der Bestand kann neue Aufgaben übernehmen — die gemeinsame Treppe oder Gemeinschaftsräume im alten Gemäuer; was er nicht mehr leisten kann, übernimmt der Holzbau. Beide bleiben erkennbar und greifen doch ineinander.

Blick zwischen die Ebenen: übereinander auskragende Holzdecken mit weißen Brüstungen, dazwischen ein Baum, der durch die Öffnung wächst; rechts eine raumhohe Fenstertür neben einem roten Wandfeld, links hinter Glas ein Wohnraum, in den Trögen Gräser und blau blühende Stauden.
Innenhof des Alten Gutshofs in Ober-Ingelheim

Der Alte Gutshof — Entwicklungszentrum und Veranstaltungsort

Termine

Kommen Sie vorbei.

Bei den Infoabenden erfahren Sie mehr zu unserer Bauweise und den planerischen Vorgehensweisen und haben Gelegenheit, mit uns über Ihre Teilnahme an Workshops zu sprechen.

InfoabendDonnerstag, 8. Oktober 2026 · 17.30–20 Uhr
Lichtblicke im NovemberAnfang November 2026

Im Alten Gutshof, Stiegelgasse 42, Ingelheim. Wir bitten möglichst um Voranmeldung. Gebühren fallen nicht an, für Getränke und Snacks ist gesorgt. Workshops stimmen wir individuell mit Ihnen ab — die ersten beiden sind kostenlos.

Die Wege hierher — nehmen Sie Ihren

Kontakt

Ein Grundstück, eine Gruppe,
eine Frage.

Kontaktieren Sie uns für ein erstes Gespräch.

Büro
additional spaces GmbH
Stiegelgasse 42
55218 Ingelheim
Telefon
+49 6132 898 311 8
E-Mail
info@das-hoehenhaus.de
wohnprojekte@additional-spaces.com

Wer hier plant

additional spaces ist ein Planungsbüro im Alten Gutshof in Ingelheim. Wir planen, entwerfen, steuern und moderieren; gebaut wird von Betrieben, finanziert wird von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen.

Wer wir sind →

Für wen

Entwurf v20.95