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Sie wählen den Einstieg · wir führen bis zum Einzug

Aus einer Hand und an einem Ort.

Wir entwickeln das Projekt, bevor wir es planen: Wer kommt mit was — eine Gruppe, ein Grundstück, eine Gemeinde, ein Betrieb, ein Investor — und was daraus wird. Danach die Planung auf allen Ebenen, Entwurf, Tragwerk, Technik, Bestand, und die Führung des Verfahrens bis zum Einzug. Gebaut wird von Betrieben.

Warum ein Haus aus Japan?

Weil dort Haus und Außenraum eins sind: Gärten und Höfe sind Räume des Hauses. Eine Einheit, in einer fließenden Bewegung, und doch klar in private und gemeinschaftliche Bereiche gegliedert.

das höhenhaus lernt von historischem Wissen, aus der Geschichte der Moderne und unserer komplexen Gegenwart — und übersetzt sie in neue Bauweisen.

Die Zukunft können wir nicht planen. Also bauen wir Häuser, die ihr Platz lassen. Die Holzböden tragen; der Raum lässt sich ändern, wenn sich das Leben ändert.

Die Veranda eines japanischen Holzhauses: unter dem tief herabgezogenen Ziegeldach ein Gang aus Holzdielen, dahinter offene Schiebetüren, davor ein Garten aus Steinen, Moos und Kiefern.Luftbild über den Ortskern: zwischen den Ziegeldächern der Nachbarhäuser liegt ein flacher, dicht bewachsener Bau in derselben Höhe; dahinter reicht der Ort weiter bis an die bewaldeten Hänge.Dasselbe Haus aus größerer Nähe von oben: das Dach ist durchgehend bepflanzt und von Höfen durchbrochen, ringsum stehen die Nachbarhäuser des Ortskerns mit ihren Ziegeldächern.
Der offene Grund unter der ersten Ebene: helle Stützen, bepflanzte Inseln mit Bäumen, ein Kiesweg und eine Bank; im Hintergrund stehen Leute an einem Tisch.

Vier Leistungsebenen

Unsere Leistungen

Vorstudien, Projektentwicklung, Projektplanung, Projektrealisierung — Sie wählen den Einstieg.

Wir planen und steuern. Gebaut wird von Betrieben, finanziert von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen. Wir arbeiten, wie das Haus steht: in vier Ebenen, und eine trägt die nächste.

Sie wählen den Einstieg. Mit einer Vorstudie, mit der Projektentwicklung, oder mit der Planung auf einer Entwicklung, die schon steht. Von dort geht es so weit, wie Sie wollen — und die Realisierung wächst aus der Planung heraus: Wir führen zu Ende, was wir entworfen haben.

Wer wir sind →

Das Grundstück von außen: eine alte Bruchsteinmauer im Vordergrund, dahinter die Wiese und die Ebenen des neuen Hauses mit roten Wandfeldern.

Leistungsebene eins

Die Vorstudien:
der Anfang, den es einzeln gibt

So klein wie nötig, so tief wie gewünscht.

Am Anfang steht eine Frage. Welches Grundstück ist am besten geeignet? Was ist auf einem Grundstück möglich? Welche Vorgehensweisen sind optimal? Für jede dieser Fragen gibt es Vorstudien mit benannten Ergebnissen, im vereinbarten Umfang, zu einem Preis, der vor dem Auftrag steht.

Die Standortstudie

Für Eigentümer, Unternehmen, Kommunen: Welcher Bedarf passt auf welche Fläche?

Die Erweiterungsstudie

Für Hotels, Gasthöfe, Pensionen: Was geht auf Ihrem Grundstück, in welchen Stufen?

Die Projektstudie

Für Baugemeinschaften: Trägt diese Gruppe dieses Grundstück?

Das Ergebnis gehört Ihnen

Das Ergebnis gehört Ihnen — auch wenn Sie danach anders entscheiden. Und wenn Sie weitergehen, wird das Honorar auf die Planung angerechnet.

Die drei Vorstudien im Einzelnen →

Das Haus von der Wiese aus im Abendlicht: drei Ebenen mit weißen Brüstungsbändern, bepflanzten Trögen und roten Wandfeldern, im Vordergrund ein großer Baum.

Leistungsebene zwei

Projektentwicklung:
jede Konstellation

Vom ersten Gespräch bis zum Programm, das sich planen lässt.

Ein Projekt beginnt selten mit allem, was es braucht. Meistens ist eines da — eine Gruppe, ein Grundstück, eine Aufgabe — und der Rest muss dazukommen. Das ist die Entwicklung, und sie ist unsere Arbeit: bis aus dem, womit Sie kommen, ein Programm geworden ist, das sich planen lässt.

Eine Gruppe ohne Grundstück

Die Projektstudie prüft, ob die Gruppe trägt; danach die Suche nach dem Ort.

Projektstudie →
Ein Grundstück ohne Gruppe

Die Standortstudie sagt, was die Fläche trägt; danach der Interessentenkreis, aus dem die Gruppe wird.

Standortstudie →
Eine Gemeinde, ein Betrieb, ein Träger — ohne beides

Die Standortstudie klärt Fläche und Bedarf; die Institution ist zuerst da, die Gruppe kommt danach.

Standortstudie →
Eine Gruppe, die schon plant und einen Planer sucht

Wir übernehmen den Stand in zwei Workshops: Grundstück, Rechtsform, Beschlusslage.

Werkstattgespräch →
Mit einem Investor

Dieselbe Entwicklung; ein Dritter erwirbt und hält, die Gruppe wählt Zuschnitt und Lage.

Standortstudie →

Bevor wir planen, klären wir gemeinsam Rahmen und Spielräume. Drei Zuschnitte, je nachdem, wo der Start liegt: die Standortstudie, wenn ein Grundstück oder ein Gebäude die Frage ist; die Erweiterungsstudie, wenn ein Betrieb weitergehen will, ohne zu schließen; die Projektstudie, wenn eine Gruppe und ein Grundstück zueinander finden sollen.

Jede endet mit einem Dokument, einem Termin und einem eigenen Abschnitt „Potenziale und Spielräume" — was der Ort hergibt, welche Grenzen üblicherweise gelten und mit welchen Mitteln sie sich hier verschieben lassen. Wer danach weitergeht, bekommt einen festen Anteil des Honorars auf die Planung angerechnet. Die drei Vorstudien →

Der Alte Gutshof als Projektzentrum

Projektentwicklung, Entwurf, Koordination der Gruppe und Steuerung bis zur fertigen Umsetzung laufen an einem Ort zusammen.

Ein Ort für alles spart die Schnittstellen. Entwicklung, Entwurf und Steuerung liegen zusammen. Was sonst zwischen mehreren Beteiligten verhandelt wird, ist hier eine Abstimmung im Haus.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→
Sie wählen Ihre Rolle

Bauherrengruppe, Zusammenarbeit mit einem Investor, oder Miete — jede Abstufung ist möglich.

Die Rolle am Anfang legt nicht das ganze Leben fest. Ob Miete, Investorenmodell oder eigene Gruppe — der Zuschnitt der Trägerschaft ist eine Entscheidung für den Beginn, nicht für immer.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→
Der Weg zum Ort

Drei Wege zum Grundstück: wir suchen fortlaufend, ein Teilnehmer bringt eines ein, oder wir suchen gezielt für die Gruppe.

Der beste Bauplatz ist meistens schon erschlossen. Wege, Anschlüsse und Nachbarschaft sind vorhanden. Was nach innen wächst, muss nach außen nicht versiegelt werden.

Mehr dazu unter Ökologie→
Kooperative Planung

Jeder wählt Wohnmodell, Ausbauvariante und — im Rahmen des Möglichen — die Lage im Projekt.

Was geteilt wird, muss nicht vielfach vorhanden sein. Gemeinsam geplant heißt: Erzeugung und Speicher für das ganze Haus, die eigene Lüftung jeder Einheit daran angeschlossen, und ein Verfahren statt vieler einzelner — der Vorteil liegt in der Zahl.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→
Gestaffelte Wohnebenen aus Holz mit weißen Brüstungsbändern und begrünten Trögen, dazwischen eine rote Wand; rechts der Giebel eines Bruchsteinbaus. Im Vordergrund eine Wiese im Schatten eines alten Baumes.
Vom Programm zum BaukörperAm Anfang steht das Programm: wie viele Einheiten, welche Zuschnitte, welche gemeinsamen Flächen.
Ein Freiraum vor der Wohnung: unter einer Holzdecke ein Baum in einem Beet im Belag, davor Sitzmöbel; rechts die raumhohe Schiebetürwand zum Wohnraum, über der Brüstung die Dächer der Nachbarschaft.
Was zu einer Einheit gehörtWohnfläche, Freiraum und Zugang werden zusammen festgelegt.
Ein Weg auf der Ebene: Holzdielen zwischen bepflanzten Beeten, links die Brüstung zum Hof, rechts die Wohnungen hinter hellen Wandscheiben, darüber die Decke aus Brettsperrholz.
Als GruppeMehrere Haushalte treten gemeinsam als Bauherrin auf und entscheiden über die gemeinsamen Flächen.
Das Haus am Hang von außen: über einem Sockel aus Bruchstein drei Ebenen mit weißen Brüstungsbändern, bepflanzten Trögen und berankten Gittern; unter der ersten Ebene ein Stellplatz, davor spielen zwei Kinder mit einem Ball.
Mit einem InvestorEin Dritter finanziert und errichtet; Sie erwerben oder mieten die eigene Einheit.
Das Haus von der Wiese aus im Abendlicht: drei Ebenen mit weißen Brüstungsbändern, bepflanzten Trögen und roten Wandfeldern, im Vordergrund ein großer Baum.
Kommune, Betrieb, TrägerEine Fläche oder eine Aufgabe reicht als Anfang; die Beteiligten kommen im Verfahren dazu.
Ein Hof auf der Ebene: in der Mitte ein Baum in einem gemauerten Beet mit roter Sitzauflage, darüber eine Öffnung zum Himmel; rechts die Schiebetürwand zum Wohnraum, links der Blick über die Dächer des Ortes.
Für sich alleinEine einzelne Einheit durchläuft dieselbe Entwicklung wie ein ganzes Projekt.
Ein offener Platz auf der Ebene: in der Mitte ein Baum in einem gemauerten Beet mit umlaufender Bank, ringsum weiße Brüstungen und die Wohnungen, darüber die Decke aus Brettsperrholz mit einer Öffnung zum Himmel.
Der Ort zuerstErschließung, Höfe und Freiräume stehen vor dem Grundriss.
Der Bestandsbau aus Bruchstein im Abendlicht, links und rechts die neuen Ebenen mit weißen Brüstungen und bepflanzten Trögen; davor ein Weg aus Holzdielen und die Wiese.
Was schon da istDer Bestand bleibt und bekommt eine Aufgabe; die Ebenen schließen an ihn an.
Der Bau im Rohzustand: Decken und Stützen aus Brettsperrholz stehen am Bruchsteinbau, auf den Ebenen arbeiten Leute, davor die Baustelle.

Leistungsebene drei

Projektplanung: alle Fachgebiete

Entwurf, Tragwerk, Technik, Bestand — ein Auftrag, ein Tisch.

Ein Auftrag, ein Tisch: der Entwurf, der das Haus ordnet; das Tragwerk, das in dieser Bauweise Teil des Entwurfs ist; die Technik, die nach dem Raum kommt und im Haus geplant wird; die Genehmigung; die Ausführungsplanung bis zum Detail; die Begleitung auf der Baustelle. Was in Leistungsphasen bemessen ist, wird auch so abgerechnet; nach jeder Stufe entscheiden Sie, ob und mit wem es weitergeht.

Ein Auftrag, ein Tisch

Entwurf, Tragwerk und technische Ausrüstung entstehen an einem Tisch und werden als ein Auftrag geführt — von der ersten Skizze über die Genehmigung bis zur Begleitung auf der Baustelle. Was in Leistungsphasen bemessen ist, wird auch so abgerechnet; was daneben liegt, steht in einem eigenen Vertrag.

Der Zuschnitt ist wählbar

Der Zuschnitt ist wählbar. Sie können mit den frühen Phasen anfangen und nach jeder Stufe entscheiden, ob und mit wem es weitergeht.

Der Bestand

Der Bestand. Dem Bestand geben wir eine Aufgabe, die er tragen kann — Zugang, Treppe, Nebenräume; das Neue setzt an. Und wenn eine Sanierung die Aufgabe ist, planen wir sie bis ins Detail.

Der Bestandsbau aus Bruchstein mit steilem Giebel und Metalldach, links und rechts die neuen Wohnebenen mit weißen Brüstungsbändern und bepflanzten Trögen; davor ein gepflasterter Weg und die Wiese, auf der Fassade die Schatten eines Baums.

Leistungsebene vier

Projektrealisierung:
das Verfahren

Das Verfahren bis zum Einzug.

Wir führen das Verfahren. Gebaut wird von Betrieben, die von Anfang an mit am Tisch sitzen.

Jemand muss das Verfahren führen

Aus vielen Beteiligten wird nur dann ein Projekt, wenn jemand das Verfahren führt. Wir setzen die Entscheidungswege auf, moderieren die Versammlungen, ordnen die Sonderwünsche, begleiten Rechtsform, Ein- und Austritt und führen die Gespräche mit Kommune, Bank und Behörde.

Je Partei bemessen

Diese Leistung wird je Partei bemessen, nicht in Prozent der Bausumme. Der Aufwand entsteht aus der Zahl der Beteiligten und der Zahl der Entscheidungen — und so bleibt sie eine Position, über die man reden kann.

Eigentum und Rechtsform

Die Gruppe erwirbt gemeinsam in einer erprobten Rechtsform, oder der Investor erwirbt für das Projekt.

Vielfalt und Mischung

Wohnformen, Lebensweisen und Haushalte an einem Ort — und Arbeiten, das nicht länger anderswo stattfinden muss.

Kosten, Termine, Qualitäten

Weil der Ablauf vorgeplant ist, werden Kosten, Termine und Qualitäten verlässlich steuerbar.

Von der Idee bis zum Einzug

Der Weg hat vier Haltepunkte, und an jedem steht eine Entscheidung, die Sie treffen — und nach der Sie aufhören können.

  1. Nach der Vorstudie — Sie wissen, was auf der Fläche möglich ist, welche Spielräume es gibt und in welcher Spanne es liegt. Entscheidung: weitergehen oder es dabei belassen.
  2. Nach dem Entwurf — Sie sehen Ihr Vorhaben in Ebenen, Wegen und Wohnungen und kennen die Kosten genauer. Entscheidung: den Antrag stellen.
  3. Nach der Genehmigung — das Baurecht steht, die Gruppe steht, die Finanzierung steht. Entscheidung: bauen lassen.
  4. Vor dem Einzug — der Ausbaugrad ist bis spät wählbar: schlüsselfertig beziehen oder Schicht für Schicht selbst weiterbauen.

Wer hier plant

additional spaces ist ein Planungsbüro im Alten Gutshof in Ingelheim. Wir planen, entwerfen, steuern und moderieren; gebaut wird von Betrieben, finanziert wird von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen.

Wer wir sind →

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Entwurf v20.95