Lichtblicke 2026
Lichtinstallation, Performance, Hof und ScheuneZum vierten Mal. Der Hof, die Scheune und die Gasse werden zum Abend hin beleuchtet; dazwischen läuft eine Performance. In diesem Jahr über den Hof hinaus bis in die Gasse.
Das Entwicklungszentrum
Das Entwicklungszentrum der Wohnprojekte, in der Ober-Ingelheimer Altstadt — und ein Haus, in dem etwas los ist. Kein Wohnprojekt — aber ein Ort, an dem zusammenkommt, was ein Wohnprojekt später leisten soll.

Entwicklungszentrum und offenes Haus
Anfahrt →Aus einer Hand und an einem Ort. Im Alten Gutshof werden die Wohnprojekte entwickelt, entworfen, geplant und bis zur Übergabe gesteuert. Hier wird die Gruppe koordiniert, hier werden Programm und Kosten erarbeitet, hier entsteht der Entwurf, der später gefertigt wird.
Das ist der Grund, warum es diesen Ort gibt, und alles Weitere kommt dazu. Und die Arbeit geht von hier aus weiter. Was an einem Projekt entwickelt wird — das Bausystem, die Zuschnitte, die Erschließung, der Umgang mit dem Bestand — geht in das nächste ein. Der Gutshof ist der Ort, an dem das weiterläuft.

















Höfe und Gärten, so geschützt wie frei. Der eigene entsteht hier.
Die Workshops gehören zu dem Weg, auf dem eine Gruppe gemeinsam plant — einem von mehreren Wegen zum eigenen Zuhause. Abgestimmt werden sie einzeln: Thema, Termin und Tempo. Die ersten beiden sind kostenlos.
In den ersten Workshops gehen wir die Möglichkeiten gemeinsam durch und machen daraus die nächsten Schritte. Dabei klärt sich, wie weit der eigene Ausbau reichen soll, wie der Ort gefunden wird und welche Rechtsform jedem seinen abgegrenzten Anteil sichert.
Dazu gehört der Außenraum: Die Ebenen laufen bis in die eigenen Höfe und Gärten weiter — die Bilder oben zeigen, worum es dabei geht. Am Ende steht, woran als Nächstes gearbeitet wird.
Mit einem Anruf oder einer E-Mail. Wer den Ort vorher sehen möchte, kommt zu einem Infoabend im Alten Gutshof: dort geht es um die Bauweise, um das planerische Vorgehen und um die Workshops selbst.
Um Voranmeldung wird gebeten, der Abend kostet nichts, Getränke und Snacks stehen bereit.
Was hier entschieden wird, muss später niemand umplanen. Die Arbeit am Anfang ist die günstigste im ganzen Projekt.
Mehr dazu unter WirtschaftlichkeitDer Alte Gutshof heißt so, weil er einer war. Zuletzt stand hier zwanzig Jahre lang eine Weinstube — regionale Küche, ein Hof, in dem im Sommer gegessen wurde, ein Weingarten. Danach zogen Büro und Akademie ein. Die Gastroküche ist noch da.
Das ist der Beleg für den Satz, den wir an anderer Stelle über den Bestand machen: Ein Haus, das eine neue Aufgabe bekommt, taugt wieder — mit dem, was es schon hat. Es muss gebraucht werden. Der Gutshof hat in hundert Jahren mehrfach die Aufgabe gewechselt und dabei nie seine Substanz verloren — er hat sie behalten, weil jemand sie benutzt hat.
Zum Planen gehört ein Haus, in dem etwas los ist. Wir planen solche Orte — und wir betreiben einen.
Der Gutshof ist der gebaute Beleg für den Satz, den wir über den Bestand machen: Ein Haus, das eine neue Aufgabe bekommt, taugt wieder. Zwanzig Jahre Gastronomie, die Küche steht noch — heute liegen hier Büro, Akademie, Laden, Café und Abende übereinander. Was eine Ebene im höhenhaus später tragen soll, dass jemand da ist und es einen Grund gibt hinzugehen, läuft hier im Erdgeschoss: an einem Betrieb statt an einer Zeichnung. Und eine Bauherrengruppe entsteht aus Anlässen — Laden, Café und Abende sind die Schwelle, die Workshops sind die Tür dahinter.
Ein Haus, das schon steht. Der Alte Gutshof ist selbst das Beispiel: alte Bausubstanz mit neuen Aufgaben, statt eines Neubaus für dieselbe Sache.
Mehr dazu unter ÖkologieVeranstaltungen im Alten Gutshof. Bei den „Lichtblicken im November" sind wir dieses Jahr das vierte Mal dabei. Ab 2027 öffnet der Alte Gutshof mit neuen Veranstaltungen — mit einer neuen Tradition.
Bei jeder Veranstaltung kann man fragen. Wer wissen will, was hier entwickelt und geplant wird — die Wohnprojekte, das Bausystem, wie eine Bauherrengruppe zustande kommt und wie wir sie organisieren — findet an jedem Abend Auskunft.
Zum vierten Mal. Der Hof, die Scheune und die Gasse werden zum Abend hin beleuchtet; dazwischen läuft eine Performance. In diesem Jahr über den Hof hinaus bis in die Gasse.
Im Winter drinnen, im Sommer im Hof. Die Bücher gibt es am Abend selbst.
Der Kurs ist eine neue Tradition: eine Woche Theater für Kinder im Alten Gutshof, mit Aufführung vor Publikum. Geleitet von Corina Ramona Ratzel, Dipl. Clown-Schauspielerin — sie gibt Workshops in Pantomime und Clownerie und ist bei den Lichtblicken mit ihrer Stelzenfigur dabei.
Akustische Instrumente, Stimmen und ein Raum, der sie trägt. Den Anfang macht Peter Hefner mit Gitarre und Gesang; weitere Abende folgen.
Peter Hefner, an einem Abend im Alten Gutshof.
Im Winter ist es früh dunkel und der Hof ist ruhig. Ein Abend über das, was man von hier aus sieht — und danach draußen nachsehen.
Eine Woche Theater für Kinder in der Scheune und im Hof — geprobt und am Ende gespielt, vor Publikum.
Der dritte Jahrgang. Enaya Dayeh, der weiße Stelzenvogel von Corina Ramona Ratzel, zog durch die Gasse und stand zwischendurch in der Scheune; das Publikum ging mit. Später stand sie im Hof, unter den Laternen.
Der zweite Jahrgang. Gezeigt wurden Tafeln zu den Wohnprojekten — diese zum Leben: wie Jung und Alt ein Haus auf einer Ebene gemeinsam bewohnen, jede Wohnung für sich und alle an einem Weg.

Freitags von 15 bis 20 Uhr.
Bis dahin bei unseren Veranstaltungen und zu Terminen nach Vereinbarung.

Wein aus der Umgebung, Kaffee und etwas dazu — im Hof und in der Scheune.
Zwanzig Jahre lang wurde in dieser Küche gekocht. Bald schenkt sie aus: an den Abenden unserer Veranstaltungen und freitags, wenn der Laden geöffnet hat.
Sie stellen den Wagen auf unseren eigenen Plätzen ab und gehen die Gasse hinunter. Am Oberen Schenkgarten ist Platz; von dort führt der Untere Schenkgarten zum Hoftor — eine Gasse zwischen Mauern, mit alten Bäumen darüber. Das ist der schönste Teil der Anfahrt.
Vier Leistungsebenen
Wir planen und steuern. Gebaut wird von Betrieben, mit denen wir zusammenarbeiten. Vier Leistungsebenen — und Sie wählen den Einstieg. Von dort geht es so weit, wie Sie wollen.
Wer hier plant
additional spaces ist ein Planungsbüro im Alten Gutshof in Ingelheim. Wir planen, entwerfen, steuern und moderieren; gebaut wird von Betrieben, finanziert wird von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen.
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Entwurf v20.95