01Bauherren 02Kommunen 03Unternehmen 04Gastgeber 05Arbeiten 06Investoren 07Träger
01

Für Bauherrinnen und Bauherren

So groß, wie es heute richtig ist.
Und später anders.

Als Wohnprojekt mit vielen Einheiten oder als eigenes Haus mit einigen — und in jedem Fall Wände, Zugänge und Zuschnitte, die sich später ändern lassen.

Die Terrasse vor dem Erdgeschoss: Holzdielen, links eine schwarz gerahmte Schiebetür, davor ein Beet mit Gräsern und Stauden hinter einem Rankgitter; rechts ein Baum auf der Wiese, darüber die weit auskragende Ebene im Laubschatten.
Unsere LeistungenVier Leistungsebenen. Sie wählen den Einstieg.
  1. 01Die Vorstudien
  2. 02Projektentwicklung
  3. 03Projektplanung
  4. 04Projektrealisierung

Eine Vorstudie

Die Vorstudien sind eine schnelle Vorprüfung von Möglichkeiten: was ein Ort trägt, was eine Gruppe braucht, was ein Bestand hergibt — und was daraus werden kann, bevor Sie sich festlegen.

Umfang und Tiefe vereinbaren wir mit Ihnen — von der kurzen Prüfung bis zur eingehenden Studie; der Preis steht vor dem Auftrag. Das Ergebnis gehört Ihnen — auch wenn Sie danach anders entscheiden.

Sie können auch direkt einsteigen: Wenn die Aufgabe klar ist, beginnt die Arbeit mit der Projektentwicklung.

Wo Sie stehen

Sechs Anfänge

„Bauherren" ist ein Wort für sehr verschiedene Leute. Manche stehen als Gruppe schon zusammen, andere sind zu zweit, wieder andere allein. Jeder dieser Anfänge führt hierher — wir organisieren die Gruppe und die gemeinsame Arbeit.

01Wir sind schon eine Gruppe.

Sie stehen seit Jahren zusammen und suchen zwei Dinge: ein Grundstück und jemanden, der plant. Beides ist hier der Anfang — drei Wege führen zum Grundstück, der vierte ist das Erbbaurecht.

Ihr erster SchrittDie Projektstudie →
02Wir sind einige und wollen eine Gruppe werden.

Drei Haushalte, fünf, sieben — genug, um anzufangen, zu wenig für ein Haus. Im Alten Gutshof führen wir das Verfahren, in dem aus einigen eine Gruppe wird: Programm, Beschlusswege, Rechtsform.

Ihr erster SchrittEin Werkstattgespräch im Alten Gutshof →
03Ich möchte in eine Gruppe.

Sie wollen so wohnen, haben aber niemanden, mit dem Sie anfangen könnten. Wir führen einen Kreis von Interessierten und bringen zusammen, was zusammenpasst — nach Wohnform, Zeitpunkt und Ort.

Ihr erster SchrittEin Werkstattgespräch im Alten Gutshof →
04Ich habe ein Vorhaben und suche Mitstreiter.

Ein Grundstück, ein Ort, eine Idee — und die Frage, wer mitgeht. Um ein Vorhaben, das steht, lässt sich eine Gruppe bilden; das ist Arbeit, und wir übernehmen sie.

Ihr erster SchrittEin Werkstattgespräch im Alten Gutshof →
05Ich baue mein eigenes Haus.

Dasselbe System im Kleinen: ein Grundstück, eine Bauherrin, eine Einheit oder einige. Die Ebenen tragen im Kleinen wie im Großen, und der Zuschnitt bleibt änderbar.

Ihr erster SchrittDie Standortstudie →
06Ich möchte einziehen und mieten.

Mieten ist hier ein eigener Weg. Wer früh dabei ist, wählt Wohnform und Lage mit — und kann später erwerben, wenn er will.

Ihr erster SchrittSich eintragen →

Welche Rolle Sie dabei einnehmen — selbst tragen, mit einem Investor, das eigene Haus oder zur Miete — steht als Nächstes. Die vier Wege →

Vier Wege, und dazwischen jede Abstufung

Die meisten Menschen kennen zwei Möglichkeiten: mieten, was jemand gebaut hat, oder kaufen, was jemand gebaut hat. Beim Höhenhaus stehen viele Wege offen — vom kleinen oder größeren Wohnprojekt mit einigen Zuhause bis zum eigenen Haus. Die Vorgehensweisen stehen — wie viel Sie selbst tragen und wie tief Sie mitgestalten, bestimmen Sie.

Ein möglicher AnfangDie Projektstudie

Ob die Gruppe trägt und ob das Grundstück zu ihr passt — beides in einem Gang, mit einer ersten Belegung der Ebenen.

Umfang und Tiefe vereinbaren wir mit Ihnen — von der kurzen Prüfung bis zur eingehenden Studie; der Preis steht vor dem Auftrag. Das Ergebnis gehört Ihnen.

Ein überdeckter Weg auf der Ebene: links ein junger Baum auf einem Rasenstück, dahinter berankte Stützen und eine rote Wandscheibe, rechts öffnet sich der Weg zum Hof; über allem die Decke aus Brettsperrholz.

Weg 01

Als Gruppe

Gemeinsam planen und selbst investieren

Der Regelfall und der Ursprung des Systems: Mehrere Haushalte entwickeln ein Projekt gemeinsam und tragen es selbst. Die Gruppe ist die Bauherrin, erwirbt gemeinsam und sichert dabei jedem sein klar abgegrenztes Eigentum. Wie viele Einheiten daraus werden, entscheidet die Gruppe zusammen mit dem Ort — ein Höhenhaus trägt sechs Zuhause ebenso wie dreißig.

Und wenn die Gruppe zwar planen, aber nicht selbst investieren will? Dann führt derselbe Weg über einen Investor →

Die Gasse vor der Tür

Ein Weg im Freien, an dem die Wohnungen liegen — überdeckt von der nächsten Ebene.

Der eigene Eingang in den eigenen Hof

Vom Weg führt eine eigene Tür in den Hof, und aus dem Hof geht es in die Wohnung.

Der Holzbau kann sichtbar bleiben

Die Rippendecke aus massivem Holz bleibt sichtbar; das Licht kommt von zwei Seiten, und hinter der Schiebetür liegt der Hof.

Breit genug zum Bleiben

Pflanzinseln teilen die Gasse in Abschnitte; jede Wohnung hat ihren Vorbereich daran.

Unten geht der Ort weiter

Zwischen den Stützen liegt der gemeinsame Grund: Wege, Spiel und die Stellplätze im Schatten der Ebene.

Wählbare Gemeinschaft

Die Ebenen versetzen sich gegeneinander; jede Wohnung behält ihren Ausschnitt Himmel.

Zwischen den Wohnungen: Stützen und Decken aus Brettsperrholz, weiße Brüstungen mit Rankgittern und bepflanzten Trögen, dahinter rote Wandfelder; rechts eine raumhohe Glastür in eine Wohnung. Ein eigener Hof, offen zum Himmel: in der Mitte ein junger Baum in einem Beet im Dielenboden, links die raumhohe Schiebetürwand zum Wohnraum mit einem Fahrrad dahinter, rechts ein Sessel, ein kleiner Tisch und ein hölzernes Schaukelpferd. Ein Wohnraum unter der Rippendecke aus massivem Holz: links ein blaues Sofa vor blaugrauer Wand, dahinter eine schwarze Treppe und ein verglaster Aufzug, in der Mitte eine terrakottafarbene und rechts eine blassgrüne Wandscheibe, dazwischen Glastüren ins Freie. Ein breiter Weg auf der Ebene unter der Decke aus Brettsperrholz: links eine Wand aus Bruchstein mit hohen Fenstern, davor ein bepflanztes Beet mit Rankgitter, in der Mitte ein roter Wandabschnitt; rechts ein Baum, der Boden aus Holzdielen läuft weiter in die Tiefe. Der offene Grund unter der ersten Ebene: helle Stützen, bepflanzte Inseln mit Bäumen, ein Kiesweg und eine Bank; im Hintergrund stehen Leute an einem Tisch. Ein Weg auf der Ebene am Abend: Lichtpunkte im Boden werfen Licht an die Stützen aus Brettsperrholz, rechts eine rote Wand und ein erleuchteter Raum hinter Glas, über der Brüstung bepflanzte Tröge vor dem dunkelblauen Himmel.
Das Programm macht die Gruppe

Welche Wohnformen, welche Zuschnitte, welche gemeinsamen Flächen: Das wird gemeinsam erarbeitet. Jeder wählt für das eigene Zuhause Wohnmodell, Ausbauvariante und, soweit möglich, die Lage im Projekt. Wo Wünsche sich kreuzen, ist das Zusammenführen unsere Arbeit.

Jedem sein abgegrenztes Eigentum

Gemeinsam erwerben heißt nicht gemeinsam besitzen. Die Gruppe wählt eine erprobte Rechtsform — etwa eine Wohnungseigentümergemeinschaft —, in der jedem sein Teil klar zugeordnet ist. Verkaufen, vererben, beleihen: alles bleibt möglich.

Den Ort suchen wir zusammen

Drei Wege führen zum Grundstück: Wir suchen fortlaufend in mehreren Regionen, ein Teilnehmer bringt eine Fläche ein, oder wir suchen gezielt für die Gruppe — auch im Gespräch mit Gemeinden. Baurecht und Eigentümerbereitschaft klären wir vorab, die Abwicklung übernehmen wir in jedem Fall.

Und wenn die Gruppe erst entsteht?

Das ist der häufigste Fall. Fast keine Gruppe kommt fertig zur Tür. Sie entsteht in den Workshops, aus Einzelnen, Paaren und Familien, die dasselbe suchen und sich vorher nicht kannten.

Was wir dabei tun, ist Moderation: Wir bringen die Programme zusammen, machen Widersprüche früh sichtbar und lösen sie auf, solange sie noch billig zu lösen sind — auf dem Papier und nicht auf der Baustelle. Wer merkt, dass es für ihn nicht taugt, geht wieder — dafür sind die ersten Workshops da.

Und wenn eine Gruppe zu klein bleibt, ist das kein Ende: Ein Projekt lässt sich kleiner zuschneiden, oder es wartet auf den nächsten Ort. Der Zuschnitt folgt der Gruppe, nicht umgekehrt.

Wer als Gruppe selbst investiert, trägt Bau und Planung — und spart die Marge des Investors.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→

Die Gruppe entscheidet nicht ein für alle Mal. Wer später anders wohnen will, ändert den Zuschnitt und nicht die Adresse — die Gruppe bleibt dieselbe.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→

Wer mitplant, plant für sich. Vom Studio bis zum Haus liegt alles im selben Bau. Deshalb passt eine Gruppe zusammen, ohne dass alle dasselbe wollen müssen.

Mehr dazu unter Zugang→

Ob eine Gruppe selbst investiert oder einen Dritten bauen lässt, ist eine Entscheidung des Projekts — und sie fällt am Anfang. Das Mitplanen bleibt in beiden Fällen dasselbe; es wechselt, wer finanziert und errichtet.

Ein möglicher AnfangDie Projektstudie

Auch hier steht dieselbe Frage am Anfang: Trägt die Gruppe, und passt das Grundstück? Der Investor kommt danach.

Umfang und Tiefe vereinbaren wir mit Ihnen — von der kurzen Prüfung bis zur eingehenden Studie; der Preis steht vor dem Auftrag. Das Ergebnis gehört Ihnen.

Das Haus von außen in der Abendsonne: drei Ebenen aus Holz mit weit auskragenden weißen Brüstungsbändern, dazwischen üppig bepflanzte Tröge und berankte Gitter; auf einer Ebene steht eine Frau, rechts der Bruchsteinbau des Bestands.

Weg 02

Mit einem Investor

Dieselbe Gruppe, dieselbe Planung — bauen lässt ein Dritter

Nicht jede Gruppe will selbst investieren, und sie muss es nicht. Der Weg bleibt derselbe: Die Gruppe erarbeitet das Programm, jeder wählt sein Zuhause — und ein Investor finanziert und errichtet danach. Sie erwerben Ihre Wohnung von ihm, zu einem von Beginn an festen Preis. Für viele Gruppen ist das der richtige Weg: Er nimmt die Last, ohne die Mitgestaltung zu nehmen.

Was allen gehört

Das Bauwerk ist gemeinsames Eigentum — ein übliches Modell, auch beim Kauf vom Investor.

Was Ihnen gehört

Als Rechtsform ist die WEG eine normale Konstruktion — ob die Gruppe selbst investiert oder von einem Investor bauen lässt, bleibt dabei gleich. Der eigene Eigentumsanteil genauso. Was dieses Eigentum beinhalten kann, ist aber beim höhenhaus anders: Der Innenraum bildet mit den Höfen und Gärten einen Lebensraum wie auf einem eigenen Grundstück.

Zur Miete

Wohnen, ohne zu erwerben — im selben Haus, an derselben Gasse.

Der gemeinsame Weg zwischen den Bauteilen: Stützen und Decken aus Brettsperrholz, links ein Beet mit Gräsern und ein kleiner Baum, in der Mitte berankte Gitter vor einer roten Wand, rechts öffnet sich der Weg zu einem Hof. Der Durchgang zwischen zwei Bauteilen: helle Wandscheiben und Decken aus Brettsperrholz, links die Glastür in den Wohnraum, rechts ein junger Baum und ein Beet; hinten führt der Weg weiter auf eine Rasenfläche. Eine Terrasse am Abend: eine Feuerschale brennt zwischen zwei Sesseln, ein Baum wächst aus einem Beet im Dielenboden, dahinter der warm erleuchtete Wohnraum hinter der Schiebetürwand.
Was gleich bleibt

Die Workshops laufen wie bei 01. Wohnmodell, Ausbauvariante, Zuschnitt und, soweit möglich, die Lage im Projekt wählen Sie selbst. Auch die gemeinsamen Flächen und die soziale Gestalt erarbeitet die Gruppe. Der Investor baut, was dort entschieden wurde.

Was anders ist

Bauherrenpflichten, Finanzierung, Haftung und Bauzeitrisiko liegen bei ihm, nicht bei Ihnen. Dafür ist der Preis von Beginn an fest, und Sie tragen kein Grundstück und keinen Bau vor. Was Sie abgeben, ist das unternehmerische Risiko — nicht die Gestaltung.

Planen und investieren sind zwei Rollen. Die Gruppe bestimmt den Zuschnitt, gebaut wird von einem Dritten. Wer später erwerben will, kann das tun; wer wohnen bleibt, auch.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→

Der Preis steht, bevor gebaut wird. Wer plant, ohne selbst zu investieren, trägt das Baukostenrisiko nicht — und weiß trotzdem, was er bekommt.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→

An der Konstruktion ändert die Rolle nichts. Dasselbe Holz, dieselbe Schichtung, dieselbe geteilte Technik. Wer finanziert, ändert nicht, wie das Haus arbeitet.

Mehr dazu unter Ökologie→

Für Gruppen gibt es die beiden Wege und viele dazwischen. Dieselbe Bauweise trägt auch ein einzelnes Grundstück mit einem einzigen Eigentümer.

Ein möglicher AnfangDie Standortstudie

Was auf Ihrem Grundstück möglich ist, in Varianten, mit einer Kostenspanne und dem Abschnitt „Potenziale und Spielräume".

Umfang und Tiefe vereinbaren wir mit Ihnen — von der kurzen Prüfung bis zur eingehenden Studie; der Preis steht vor dem Auftrag. Das Ergebnis gehört Ihnen.

Die eigene Terrasse unter der Holzdecke: ein Sofa, zwei Sessel und ein runder Steintisch auf den Dielen, rechts ein Olivenbäumchen im Topf; durch die geöffnete Schiebetürwand geht der Blick in den Wohnraum, über dem Platz ein Ausschnitt Himmel mit Sonnensegel.

Weg 03

Ihr eigenes Haus

Dasselbe System im Kleinen — ein Grundstück, ein Eigentümer, eine oder mehrere Einheiten

Das höhenhaus trägt das kleine, private Vorhaben ganz genauso: ein Haus für Sie, mit einer oder mehreren eigenständigen Einheiten darin. Eine für die Kinder, die noch nicht ausziehen wollen oder wieder zurückkommen. Eine für die Großeltern, damit sie bei der Familie bleiben können. Ein Raum für die Arbeit, mit eigenem Zugang. Und eine Einheit, die vermietet wird — als Geldanlage, die den Bau mitträgt. Und wenn sich Ihr Leben verändert, geht Ihr Haus mit.

Ein überdeckter Freibereich hinter einer raumhohen Glaswand: links eine rot verputzte Wand über einer Bruchsteinmauer, davor ein Beet mit Stauden hinter einem Gitter, rechts führt der Raum weiter zu einem Sessel; über allem die Decke aus Brettsperrholz.Ein Haus, mehrere Türen

das höhenhaus wirkt in jedem Maßstab. Auch im eigenen Haus, auf eigenem Grund, kann es mehrere Eingänge haben — vielleicht auch, weil Wege durch alte Bestände führen, die das Grundstück schon hatte.

Ein Hof aus Holz unter freiem Himmel: links die Schiebetürwand zum Wohnraum mit Esstisch und Sofa dahinter, in der Mitte ein junger Baum in einem Beet im Dielenboden, rechts eine Bank mit roten Kissen und zwei Töpfe vor der Holzwand.Nähe, die man wählt

Das eigene Haus und doch mehrere Zuhause. Im höhenhaus können die Wege im Innern und im Äußeren verändert werden — Nähe und Rückzug sind einstellbar.

Eine überdeckte Terrasse zwischen Wohnraum und Garten: links die Glastür in den Wohnraum neben einer Lattenwand, in der Mitte eine helle Wandscheibe aus Brettsperrholz, rechts der Blick auf die Nachbardächer und ein Sessel im Grünen.Die Terrasse ist ein Zimmer mehr

Ob als größeres Projekt in einer Gruppe oder als Haus, das man alleine realisiert — das höhenhaus bietet Lebensraum von unten bis oben.

Blick aus dem Wohnraum durch eine breite Schiebetür auf die eigene Terrasse: Holzdielen, ein blühender Baum in einem bepflanzten Trog, eine niedrige Bank, ein runder Tisch und ein geflochtener Sessel; über der weißen Brüstung die Dächer des Ortes und die bewaldeten Hügel dahinter.Der Garten liegt auf der Ebene

Wieviel Garten am Boden ist und wieviel mit nach oben wächst, bestimmen Sie auch im eigenen Haus selbst.

Das Haus am Abend von der Wiese aus: auf der Terrasse brennt eine Feuerschale zwischen zwei Sesseln, dahinter der warm erleuchtete Wohnbereich hinter bepflanzten Brüstungen; links führen Stufen hinab, darunter liegt der Stellplatz, im Vordergrund ein alter Baum.Einbindung in jedem Maßstab

das höhenhaus kann in jeder Größe und in jedem Maßstab in seine Umgebung eingebunden werden. Auch als eigenes Haus kann es auf das Vorgefundene reagieren, wo sonst nur Nebeneinander ohne Privatsphäre bleibt.

Mehr als eine Einliegerwohnung

Eine Einliegerwohnung ist eine Entscheidung, die man einmal trifft und danach hat. Vorbereitet sind hier die Stellen, an denen sich der Grundriss ändern lässt: Bau- und Erschließungskoppler für Grenzen, Zugänge und Anschlüsse. Aus zwei Einheiten wird eine, aus einer werden drei — und dreißig Jahre später wieder anders, ohne das Tragwerk anzufassen.

Jede Einheit an einem Weg

Weil jede Ebene ihren eigenen Zugang hat, braucht keine Einheit den Flur einer anderen. Die Tochter kommt nach Hause, ohne durch das Wohnzimmer der Eltern zu gehen; der Mieter hat seine eigene Klingel. Nähe, die man wählt, statt Nähe, die man erträgt.

Schwierige Grundstücke werden bespielbar

Der häufigste Fall in guten Lagen: Das Grundstück gibt es nur mit einem alten Haus dazu. Statt es abzureißen, wird es sehr einfach aufbereitet und übernimmt Erschließung und Nebenfunktionen — Eingang, Treppe, Technik, Abstellen, Werkstatt, Gäste. Der Neubau steht dahinter auf Ebenen und muss all das nicht mehr leisten. Das rechnet sich zweimal: Der Abbruch entfällt, und die Ebenen bleiben frei für das Wohnen.

Dasselbe Haus, immer wieder anders. Ein möglicher Verlauf — er zeigt den Spielraum der Bauweise.

Drei EinheitenSie unten am Garten, darüber zwei vermietete Wohnungen. Die Grenze zwischen ihnen liegt mitten in einer Ebene, nicht an ihrem Rand.

Sie Familie Arbeiten Mieter Außenraum Zwei Einheiten derselben Art unterscheiden sich im Ton.

Schematisch, nicht maßstäblich. Jede Einheit hat einen eigenen Zugang von außen. Die Außenräume liegen auf denselben Böden und sind unterschiedlich tief; das umbaute Volumen springt dadurch von Ebene zu Ebene vor und zurück. Das Tragwerk bleibt in allen Zuständen dasselbe.

Warum das mehr ist als ein Haus mit Einliegerwohnung

Ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung ist ein Kompromiss, der einmal geschlossen wird: Die kleine Wohnung liegt dort, wo sie im Grundriss übrig war, sie hat oft keinen flexiblen Zugang, und wenn sich die Lebenslage ändert, lässt sie sich nur mit einem Umbau anpassen. Deshalb steht sie in vielen Häusern jahrzehntelang leer oder wird zum Abstellraum.

Der Unterschied ist nicht, dass man hier mehr Türen aufmachen kann. Eine Öffnung verändert die Verbindung zwischen zwei Räumen. Hier verändert sich, wie das Haus aufgeteilt ist: wie viele Einheiten es gibt, wo ihre Grenzen verlaufen, an welcher Tür sie hängen und wozu sie dienen. Diese Eigenschaft behält das Haus über seine ganze Zeit.

Drei Dinge, die sonst festgegossen sind

Dass so ein Verlauf möglich ist, liegt nicht an einer beweglichen Wand. Es liegt daran, dass in einem gewöhnlichen Haus drei Dinge unverrückbar sind — und hier keines davon:

Die Grenze. Wände sitzen auf der tragenden Ebene, nicht in ihr. Wo eine Einheit aufhört, ist eine Festlegung des Ausbaus, keine des Rohbaus. Verschieben ist Handwerksarbeit, nicht Statik.

Der Zugang. Jede Ebene hat ihren eigenen Weg von außen, und an vorbereiteten Stellen lässt sich ein Zugang ergänzen, versetzen oder auflassen. Das ist der entscheidende Punkt: Was einen Raum zu einer eigenen Einheit macht, ist seine Tür. Ist die Tür versetzbar, ist die Aufteilung versetzbar.

Der Anschluss. Wasser, Abwasser, Lüftung und Strom liegen als Netz in der Schicht, nicht als Strang im Beton. Eine Küche oder ein Bad kann dort entstehen, wo vorher keines war — und das ist der Punkt, an dem Umbauten sonst scheitern.

Und die Vermietung?

Eine Einheit, die von Anfang an als eigenständige Wohnung geplant ist — mit eigenem Zugang, eigener Erschließung und einem Zuschnitt, der später anders sein darf — ist eine andere Anlage als ein angehängtes Zimmer. Sie lässt sich vermieten, wenn Geld gebraucht wird, und einziehen, wenn Platz gebraucht wird. Und sie muss nicht dieselbe Wohnung bleiben, um vermietbar zu bleiben.

Für jeden findet sich der passende Zuschnitt. Die Einheiten sind verschieden groß, kombinierbar und veränderbar — eine für die Kinder, eine für die Großeltern, eine für die Zeit danach. Dafür braucht es kein eigenes Wort; es ergibt sich.

Mehr dazu unter Zugang→

Die vermietete Einheit trägt mit. Was Sie heute nicht selbst brauchen, finanziert einen Teil des Baus — und steht bereit, wenn die Familie es später braucht.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→

Ein Grundstück, mehrere Haushalte. Eine Erschließung, eine Anlage, ein Dach: auf der Fläche, die sonst ein einzelnes Haus trägt.

Mehr dazu unter Ökologie→

Der Zuschnitt ist nicht die Entscheidung eines Lebens. Wo heute vermietet wird, wohnt in zehn Jahren vielleicht die Tochter — und danach wieder jemand anders.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→

Alle drei Wege bisher setzen voraus, dass Sie erwerben. Der vierte Weg steht allen offen, die mieten. Auch wer später zur Miete einzieht, kann von der ersten Werkstatt an dabei sein — Wohnmodell und Zuschnitt gehören zur Planung, nicht zum Kaufvertrag.

Ein möglicher AnfangEin Eintrag in den Interessentenkreis

Wer früh dabei ist, wählt Wohnform und Lage mit. Der Eintrag kostet nichts und bindet Sie zu nichts.

Ein Wohnraum unter der weiß gestrichenen Rippendecke: links eine schwarze Liege aus Stahlrohr und Leder, rechts ein dunkles Ledersofa vor blauer Wand, dazwischen ein Glastisch auf einem Teppich; die raumhohe Schiebetürwand steht offen zur Terrasse.

Weg 04

Zur Miete

Dabei sein, ohne zu erwerben

Auch wer später zur Miete einzieht, kann ein Projekt von der ersten Werkstatt an begleiten und sein Zuhause mitgestalten — Wohnmodell und Zuschnitt gehören zur Planung, nicht zum Kaufvertrag. Der Weg steht offen, wenn Erwerben gerade nicht in Frage kommt.

Die Miete ist eine Rolle im Modell. Der Zuschnitt wird mitgeplant. Wer später anders wohnen will, findet im selben Haus einen anderen Zuschnitt. Oder erwirbt — auch schrittweise, weil Einheiten wachsen oder schrumpfen können.

Mehr dazu unter Veränderbarkeit→

Mieten heißt hier: wählen. Jede Mietwohnung liegt an einem Weg im Freien, mit eigener Tür und eigenem Außenraum.

Mehr dazu unter Zugang→

Wer früh dabei ist, kennt seine Wohnung, bevor sie steht. Was sonst eine Besichtigung wäre, ist hier eine Absprache in der Planung.

Mehr dazu unter Wirtschaftlichkeit→

Häufige Fragen

Gemeinschaft und Rückzug

Die soziale Gestalt wählen Sie mit der Gruppe.

  1. Dicht geknüpftFeste gemeinsame Aufgaben, verabredet und verlässlich.
  2. Gut wohnen, Raum lassenEine freundliche Nachbarschaft, ohne Verpflichtung.
  3. Kern, der sich öffnetEine kleine, stark verbundene Gruppe, die nach und nach andere aufnimmt.
Ein Projekt beginnen

Jedes Projekt geht seinen passenden Weg. Der Anfang.

Erste Gespräche, Infoabende, erste Workshops

Im Alten Gutshof: Bauweise, Verfahren, Fragen. In kleiner Runde erarbeiten wir gemeinsam Möglichkeiten und die nächsten Schritte. Termine nach Absprache.

Programm, Größenordnung, Vorstudie

Was soll entstehen, für wen, in welcher Größenordnung — und was ein Ort hergibt. Die Gruppe nimmt Gestalt an.

Die 4 Wege sind klare Grundlagen. Viele individuelle Kombinationen sind möglich.

01Als Gruppe

Die Gruppe wird Bauherrin: Sie entscheidet über Programm, Rechtsform und Grundstück und trägt die Finanzierung gemeinsam.

Das Grundstück: Wir suchen fortlaufend, Sie bringen eines ein, oder wir suchen gezielt für die Gruppe — auch im Gespräch mit Gemeinden. Baurecht und Eigentümerbereitschaft klären wir vorab.

02Mit einem Investor

Sie planen mit, ein Dritter baut und trägt die Finanzierung. Erworben wird zu dem Preis, der vorher vereinbart ist.

03Ihr eigenes Haus

Ein individueller Weg: ein Grundstück, eine Bauherrin, eine oder mehrere Einheiten — dasselbe System im Kleinen.

Verträge, Finanzierung und Tempo richten sich nach Ihnen.

04Zur Miete

Sie begleiten das Projekt von der ersten Werkstatt an, wählen Wohnform und Lage mit und ziehen ein.

Planung und Ausführung

Kooperative Planung

Jeder wählt Wohnmodell, Ausbaustufe und, soweit möglich, die Lage im Projekt. Wo Wünsche sich kreuzen, führen wir sie zusammen.

Fertigung und Montage

Fast alles entsteht im Werk. Auf dem Grundstück wird gefügt, in drei verantworteten Bereichen: Bestand und Boden, Holzbau und Fassaden, Technik und Ausbau. Mehr dazu →

Ausbau und Einzug

Schlüsselfertig, Grundausbau oder Eigenleistung — und später weiterbauen, wenn Sie wollen.

Was es kostet

Kostenklarheit von Beginn an — und die Möglichkeit, Kosten über die Zeit zu verteilen. Mehr dazu →

Der Ausbau ist eine eigene Frage.

  1. SchlüsselfertigSie ziehen ein, alles ist fertig.
  2. GrundausbauDie günstigste Fassung, später erweiterbar.
  3. Selbst und schrittweiseIm Innern alles selbst, in Eigenleistung oder über die Jahre verteilt.
Holzbau
  1. BeständigkeitMassive Holzebenen tragen und bleiben sichtbar — auf Dauer. Mehr dazu →
  2. ÖkologieDas Material wächst nach, und die Ebenen tragen neues Grün. Mehr dazu →
  3. VorfertigungFast alles entsteht im Werk, in präzise geplanten Teilen. Mehr dazu →
  4. BauzeitAuf dem Grundstück wird montiert, was im Werk schon fertig ist. Mehr dazu →
  5. BrandschutzDer Brandschutz ist genormt und wird je Bauteil nachgewiesen. Mehr dazu →
  6. SchallschutzDie mehrschichtige Bauweise ermöglicht einen hohen Schallschutz zwischen den Wohnungen. Mehr dazu →
  7. WärmeDer Raum arbeitet, bevor die Anlage anfängt. Mehr dazu →
  8. KühlungErst arbeitet der Raum, dann Verschattung und Pflanzen, dann die Technik. Mehr dazu →
Zugang
  1. BarrierefreiheitJede Wohnung liegt an einem Weg im Freien, mit ihm auf einer Ebene. Mehr dazu →
  2. Teilhabedas höhenhaus bietet gute Voraussetzungen, um Unterstützung zu organisieren. Wir kennen uns aus. Mehr dazu →
  3. BleibenÄndert sich das Leben, ändert sich der Zuschnitt. Die Adresse bleibt. Mehr dazu →

Vier Leistungsebenen

Unsere Leistungen

Wir planen und steuern. Gebaut wird von Betrieben, mit denen wir zusammenarbeiten. Vier Leistungsebenen — und Sie wählen den Einstieg. Von dort geht es so weit, wie Sie wollen.

Alle Leistungen →

Wer hier plant

additional spaces ist ein Planungsbüro im Alten Gutshof in Ingelheim. Wir planen, entwerfen, steuern und moderieren; gebaut wird von Betrieben, finanziert wird von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen.

Wer wir sind →

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Entwurf v20.95