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Arbeiten · Vom Arbeitszimmer bis zum Bürohaus

Arbeiten ist auch eine Wohnform.

Jede Wohnung im höhenhaus liegt an einem Weg im Freien und kann mehr als eine Tür haben. Deshalb ist ein Zimmer hier eine Adresse: zum Arbeiten, für Besuch, für ein Leben, das seine Räume anders braucht als vor zehn Jahren. Und am oberen Ende derselben Skala steht ein ganzes Bürohaus.

Ein Arbeitsraum auf derselben Ebene: zwei Schreibtische mit Buerostuehlen vor einer raumhohen Glaswand zum Hof, dahinter eine Backsteinfassade; rechts eine Sitzgruppe mit Ledersofa und Sessel unter einer weissen Rippendecke.Ein Weg auf der Ebene: Holzdielen zwischen bepflanzten Beeten, links die Brüstung zum Hof, rechts die Wohnungen hinter hellen Wandscheiben, darüber die Decke aus Brettsperrholz.
Unsere LeistungenVier Leistungsebenen. Sie wählen die erste.
  1. 01Die Vorstudien
  2. 02Projektentwicklung
  3. 03Projektplanung
  4. 04Projektrealisierung

Eine Vorstudie

Die Vorstudien sind eine schnelle Vorprüfung von Möglichkeiten: was ein Ort trägt, was eine Gruppe braucht, was ein Bestand hergibt — und was daraus werden kann, bevor Sie sich festlegen.

Umfang und Tiefe vereinbaren wir mit Ihnen — von der kurzen Prüfung bis zur eingehenden Studie; der Preis steht vor dem Auftrag. Das Ergebnis gehört Ihnen — auch wenn Sie danach anders entscheiden.

Sie können auch direkt einsteigen: Wenn die Aufgabe klar ist, beginnt die Arbeit mit der Projektentwicklung.

Ein Vorbereich aus Holzdielen: links die Schiebetürwand zum Wohnraum, davor ein langer Trog mit Kräutern, rechts eine Pflanzinsel mit Rankgitter.

01 · Zuhause

Arbeiten, wo Sie wohnen

Ein Weg vor jeder Wohnung, eine zweite Tür daran — und ein Raum, der seine Aufgabe wechseln kann.

Der Küchentisch war eine Notlösung, das Zimmer neben dem Schlafzimmer ist eine bessere. Beide haben dasselbe Problem: Die Arbeit sitzt mitten im Privatleben, und sie hört nicht auf, wenn man die Tür zumacht.

Ein Raum an der Gasse liegt anders. Er hat Tageslicht von der Ebene her, er hat einen eigenen Eingang, und er hat einen Weg davor, auf dem man kurz stehen bleiben kann. Man geht zur Arbeit, indem man vor die Tür tritt — und man kommt nach Hause, indem man einmal um die Ecke geht. Die zwanzig Schritte, die dabei entstehen, sind der Unterschied zwischen Homeoffice und Arbeiten.

Im üblichen Geschosswohnungsbau erschließt ein Treppenhaus die Wohnungen, und jede hat genau eine Tür. Hier liegt vor jeder Wohnung eine Gasse — ein Weg im Freien, der die ganze Ebene erschließt, wie eine Straße eine Reihe von Häusern. Damit kann eine Wohnung mehr als eine Tür haben: eine für die Familie, eine für die Arbeit, beide am selben Weg. Und weil Wände, Küche und Bad auf der tragenden Ebene sitzen und nicht in ihr, lässt sich ein Raum abtrennen und wieder anschließen, ohne dass jemand das Tragwerk anfasst. Ein zweiter Zugang und eine versetzbare Wand machen aus einem Zimmer eine Adresse.

Ein überdeckter Weg auf der Ebene: links ein junger Baum auf einem Rasenstück, dahinter berankte Stützen und eine rote Wandscheibe, rechts öffnet sich der Weg zum Hof; über allem die Decke aus Brettsperrholz.Zwanzig Schritte zur Arbeit.

Der kürzeste Arbeitsweg ist der, den niemand fährt: kein Pendeln, kein zweiter beheizter Raum an einem anderen Ort, kein zweiter Mietvertrag. Der Arbeitsraum liegt in der eigenen Fläche.

Ein Weg auf der Ebene am Abend: Lichtpunkte im Boden werfen Licht an die Stützen aus Brettsperrholz, rechts eine rote Wand und ein erleuchteter Raum hinter Glas, über der Brüstung bepflanzte Tröge vor dem dunkelblauen Himmel.Die Tür am Weg.

Wer arbeitet, ist zu erreichen, ohne dass jemand ins Haus muss. Die Gasse trägt das Gespräch, das sonst im Flur stünde; die Einheit hat eine Adresse ohne zweite Klingelanlage.

Ein Essplatz unter der Rippendecke aus Holz: ein ovaler Tisch mit vier Stühlen unter einer runden Leuchte; links die Schiebetürwand zur Terrasse, rechts die Fensterwand mit Blick über den Hof zu den gegenüberliegenden Wohnungen.Derselbe Raum, ein anderes Jahrzehnt.

Erst Kinderzimmer. Dann Arbeitszimmer. Dann bekommt die Arbeit eine eigene Tür. Dann ist derselbe Raum die kleine Wohnung für die Schwiegermutter, mit eigenem Zugang und der Familie eine Tür weiter. Und später kommt er zur Wohnung zurück. Fünf Leben in einem Grundriss — und jedes Mal ändert sich eine Wand, eine Tür und eine Klingel, nie das Haus.

Dasselbe Schema, anderer Zustand: dieselbe Anlage, anders aufgeteilt — helle und dunkle Körper wechseln Größe und Lage.Wachsen, ohne umzuziehen.

Was wächst, wächst in Schritten, die es schon gibt: ein Raum, ein zweiter nebenan, eine Tür dazwischen, ein zweiter Eingang. Was kleiner wird, wird kleiner in denselben Schritten. Die Ebenen tragen ohnehin verschiedene Zuschnitte nebeneinander.

Ein breiter überdeckter Weg auf der Ebene: links eine alte Bruchsteinwand mit bepflanzten Konsolen und einer weißen Brüstung, rechts die verglaste Tür einer Wohnung mit einem Olivenbäumchen im Topf; darüber die Decke aus Brettsperrholz mit Öffnungen zum Himmel.

02 · Besuch

Ein Büro mit Besuch

Kunden kommen über die Gasse an eine eigene Tür, und der Flur bleibt privat.

Eine Stufe weiter, und dieselbe Tür wird zum Eingang für andere. Eine Kundin, ein Klient, ein Patient, zwei Kollegen für einen Nachmittag: Sie kommen über die Gasse, klingeln an einer eigenen Klingel und stehen in einem Raum, den man aufgeräumt hat, ohne die Wohnung aufräumen zu müssen.

Für viele Selbständige ist genau das die Schwelle. Wer Besuch nicht empfangen kann, mietet ein Büro — und trägt dessen Miete von der ersten Woche an, in der noch nichts verdient ist. Ein Haus, das den Besuchsraum schon mitbringt, senkt die Schwelle in die Selbständigkeit: Aus einem Zimmer wird ein Betrieb, und niemand muss dafür umziehen. Was das Baurecht dazu sagt — gewerbliche Nutzung im Wohngebiet, Stellplätze, Teilungserklärung —, ist je Projekt zu prüfen.

Der Weg unter der ersten Ebene: eine gedeckte Passage auf Holzdielen, links bepflanzte Brüstungen, rechts raumhohe Fenster der Wohnungen, darüber die vorspringenden Ebenen im Abendlicht.Besuch kommt an.

Der Zugang liegt im Freien und ist von außen zu sehen — eine Adresse, die man beschreiben kann, ohne Code und ohne Empfang.

Der gemeinsame Weg zwischen den Bauteilen: Stützen und Decken aus Brettsperrholz, links ein Beet mit Gräsern und ein kleiner Baum, in der Mitte berankte Gitter vor einer roten Wand, rechts öffnet sich der Weg zu einem Hof.Der Weg dorthin.

Über die Gasse, an den Trögen vorbei, an der Wohnungstür vorbei zur zweiten Tür. Wer zur Arbeit kommt, geht nicht durch die Küche.

Ein Hof aus Holz unter freiem Himmel: links die Schiebetürwand zum Wohnraum mit Esstisch und Sofa dahinter, in der Mitte ein junger Baum in einem Beet im Dielenboden, rechts eine Bank mit roten Kissen und zwei Töpfe vor der Holzwand.Ein Ort zum Sitzen.

Für das Gespräch danach gibt es den Hof — und für den Tag die Gasse, auf der mittags jemand ist, weil hier gearbeitet wird.

03 · In Kürze

Ein Bürohaus, wiederbelebt

Am oberen Ende derselben Skala: neue Ebenen vor eine alte Fassade, und der Grundriss beginnt von vorn.

Der Bestandsbau aus Bruchstein mit steilem Giebel und Metalldach, links und rechts die neuen Wohnebenen mit weißen Brüstungsbändern und bepflanzten Trögen; davor ein gepflasterter Weg und die Wiese, auf der Fassade die Schatten eines Baums.
Neue Ebenen setzen unmittelbar an den Bestand an.

Ein Bürohaus aus den sechziger oder siebziger Jahren steht oft zur Disposition, weil seine Grundrisse nicht mehr zu der Art passen, wie heute gearbeitet wird — und weil eine energetische Ertüchtigung allein daran nichts ändert. Der Vorschlag ist derselbe wie beim Wohnen: Ebenen aus massivem Holz, vor die bestehende Fassade gesetzt; die alten Flure werden Fläche, die Dachgärten liegen auf den Rücksprüngen, und die Ergänzung hilft, die Sanierung zu bezahlen.

In Kürze mehr — auf einer eigenen Seite.

04 · Der Anfang

Erst prüfen, dann entscheiden

Ob das in einem Gebäude zusammengeht, entscheidet der Grundriss — und der ist hier so gebaut, dass er es aushält.

Wir sehen uns ein Gebäude oder ein Grundstück an und sagen, ob das Prinzip dort trägt und in welcher Größenordnung. Der Umfang der Standortstudie ist vereinbart, ihr Preis steht vor dem Auftrag; ihr Ergebnis gehört Ihnen, wie immer Sie danach entscheiden.

05 · Das Haus

Was das höhenhaus ausmacht

Acht Besonderheiten, die allen zugutekommen, die darin wohnen — und arbeiten.

Vier Leistungsebenen

Unsere Leistungen

Wir planen und steuern. Gebaut wird von Betrieben, mit denen wir zusammenarbeiten. Vier Leistungsebenen — und Sie wählen den Einstieg. Von dort geht es so weit, wie Sie wollen.

Alle Leistungen →

Wer hier plant

additional spaces ist ein Planungsbüro im Alten Gutshof in Ingelheim. Wir planen, entwerfen, steuern und moderieren; gebaut wird von Betrieben, finanziert wird von Dritten — wir bleiben auf der Seite derer, die hier einmal wohnen.

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Entwurf v20.95